Vereinssatzung

1) Name, Sitz und Tätigkeit des Vereines

a) Der Verein führt den Namen Sportunion RC Wiesinger Held & Francke, hat seinen Sitz in 4070 Pupping, erstreckt seine Tätigkeit insbesondere auf die Gemeinde Pupping und gehört der Sportunion Oberösterreich an.

b) Die Sportunion RC Wiesinger Held & Francke ist ein überparteilicher, nicht auf Gewinn gerichteter Verein, der seine Tätigkeit nach dem Grundsatz der Gemein­nützigkeit ausübt.

2) Zweck des Vereine

a) Pflege der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit der Mitglieder durch Pflege aller Arten von Leibesübungen unter Bedachtnahme auf die ethischen Werte des Christentums und die österreichische Kultur als Region Europas.

b) Beratung und Unterstützung der Mitglieder in ihrer Tätigkeit, insbesondere die Förderung der sportlichen Betätigung im Freizeit-, Leistungs- und Spitzensport, die Pflege der Beziehungen mit anderen Vereinen und Organisationen gleicher Zielsetzung sowie der Gemeinschaft im Verband, Gemeinde und Verein.

c) Folgende Sportzweige werden insbesondere betrieben: Radsport

3) Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Zur Erlangung des Satzungszweckes dienen die folgenden ideellen Mittel:
a) Pflege der Tätigkeiten auf allen Gebieten des Sports für alle Alters- und Leistungsstufen.
b) Abhaltung von Sportfesten, Wettbewerben, Meisterschaften und Veranstaltungen, die der Vereinsgemeinschaft dienen.
c) Veranstaltung von Vorträgen, Lehrgängen, Kursen, Versammlungen und Tagungen sowie Beschaffung geeigneter Bildungsmittel.
d) Herausgabe von Druckschriften fachlicher und allgemeiner Art und von Vereinszeit­schriften.
e) Erwerb, Errichtung, Ausgestaltung und Betrieb von Sportstätten und Vereinslokalitäten sowie Beteiligung an anderen Vereinen und Kapitalgesellschaften, die den gleichen oder ähnlichen Zweck wie der Verein verfolgen.
f) Finanzielle und organisatorische Förderung der Vereinssektionen und Mitglieder zur Erreichung und Durchführung sportlicher Ziele.

4) Aufbringung der Mittel

Der Vereinszweck soll durch folgende materielle Mittel erreicht werden:
a) Beiträge und Gebühren der Mitglieder.
b) Einnahmen von Veranstaltungen aller Art, soweit sie nicht die Gemeinnützigkeit ver­letzen.
c) Einnahmen aus Beteiligungen bei Veranstaltungen und Kapitalgesellschaften.
d) Subventionen aus öffentlichen Mitteln und solchen der Bundessportförderung besonderer Art
e) Einnahmen aus Vermietungen, Verpachtungen und Erträge aus Vereinskantinen sowie sonstige Einnahmen, die dem Vereinszweck dienen.
f) Spenden, Vermächtnisse, Sponsor- und Werbebeiträge sowie sonstige Zuwendungen zur Erhaltung des Sportbetriebes.

5) Mitglieder des Vereines und Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Arten der Mitglieder
a) Ordentliche
b) Außerordentliche
c) Ehrenmitglieder

(2) Mitglieder des Vereines können alle Personen weiblichen oder männlichen Geschlechts werden, die sich zu Österreich als Region Europas bekennen und die Grundsätze der Sportunion anerkennen.

(3) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet die Vereinsleitung. Die Aufnahme erfolgt aufgrund eines Antrages oder einer Beitrittserklä­rung, sie kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(4) Ordentliche Mitglieder sind jene, welche sich an der Vereinsarbeit beteiligen oder den Verein durch ihre aktive Teilnahme unterstützen und am Vereinsgeschehen Anteil nehmen.

(5) Außerordentliche Mitglieder können physische und juristische Personen sein, welche sich besondere Verdienste erwarben oder den Verein in besonderer Weise unterstützen.

(6) Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen oder Mitglieder ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erwarben oder den Verein in besonderer Weise unterstützen. Sie werden auf Vorschlag der Vereinsleitung von der Generalversammlung ernannt, wobei mit einer Ehrenmitgliedschaft auch eine Ehrenfunktion (Ehrenobmann oder Ehrenbeirat) verbunden sein kann.

6) Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:
a) Durch Tod; bei juristischen Personen durch Erlöschen der Rechtspersönlichkeit.
b) Durch Verzicht auf die Mitgliedschaft oder Austritt. Dies ist nach Erfüllung der noch bestehenden Verpflichtung gegenüber dem Verein in schriftlicher Form mit­zuteilen.
c) Durch Ausschluss, wenn ein Mitglied beharrlich gegen die Vereins- oder Verbands­satzungen zuwider handelt, das Ansehen oder die Interessen des Vereines schädigt, die Eintracht des Vereines gefährdet oder den Beschlüssen der Generalversammlung oder des Vorstandes nicht Folge leistet.
e) Im Falle des Ausschlusses eines ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliedes durch die Vereinsleitung, steht diesem innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung des Ausschlussbescheides eine Beschwerde an die Generalversammlung zu. Bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.

7) Rechte und Pflichten der Mitglieder

a) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zweckgewidmet zu beanspruchen.

b) Die ordentlichen Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, und Ehrenmitglieder haben das aktive und passive Wahl-recht, die außerordentlichen Mitglieder nehmen mit beratender Stimme an der Generalversammlung teil.

c) Die ordentlichen Mitglieder, welche teilnahmeberechtigte Mitglieder des jeweils be­schlussfassenden Organes sind, haben das Recht auf umfassende Information durch dieses Organ.

d) Ein Zehntel der Mitglieder kann schriftlich unter Angabe von Gründen Informationen über die Tätigkeit und die finanzielle Gebarung von der Vereinsleitung verlangen, wobei diese Informationen binnen vier Wochen zu geben und vertraulich zu behandeln sind.

e) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines geschädigt oder die Gemeinschaft beeinträchtigt werden kann.

f) Die Mitglieder haben die Vereinssatzungen und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu be­achten und die von den Organen beschlossenen Beiträge und Gebühren zu leisten.

8) Vereinsorgane

(1) Die Organe des Vereines sind:
a) Generalversammlung
b) Vereinsleitung
c) Rechnungsprüfer
d) Schiedsgericht

(2) Die Funktionsperiode der Vereinsleitung und der Rechnungsprüfer beträgt 3 Jahre, dauert jedenfalls bis zur Neuwahl an.

9) Generalversammlung

(1) Der Generalversammlung steht die höchste Entscheidung in allen Vereinsangelegen­heiten zu. Hiezu gehören im Besonderen:
a) Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
b) Entgegennahme und Genehmigung der Rechenschaftsberichte der Funktionäre und Rechnungsprüfer
c) Bestellung und Enthebung der Vereinsleitung und mindestens zweier Rechnungsprüfer
d) Entlastung der Vereinsleitung und einzelner Funktionäre
e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
f) Beschlußfassung über eingebrachte Anträge
g) Ernennung und Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften (Ehrenfunktionen)
h)Satzungsänderungen
i) Entscheidung über die freiwillige Auflösung

(2) Die ordentliche Generalversammlung wird mindestens alle 3 Jahre abgehalten.

Die Einberufung erfolgt durch die Vereinsleitung mit schriftlicher Bekanntgabe von Ort, Zeit und Tagesordnung mindestens drei Wochen vor ihrer Abhaltung.

(3) Anträge zur Generalversammlung müssen spätestens acht Tage vor deren Abhaltung bei der Vereinsleitung eingelangt sein.

(4) Teilnahmeberechtigt sind alle, stimmberechtigt jedoch nur jene ordentlichen Vereinsmit­glieder, die das 16. Lebensjahr vollendet und ihre Verpflichtungen gegenüber dem Verein erfüllt haben.

(5) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen, stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Nach Ablauf einer halben Stunde ist die Generalversammlung am gleichen Ort und mit der gleichen Tagesordnung, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder, beschlussfähig.

(6) Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit in den Satzungen nicht ein anderes Stimmenverhältnis vorgeschrieben ist. Beschlüsse über Änderungen der Satzung bedürfen jedoch einer Mehrheit von zwei Drittel der abge­gebenen, gültigen Stimmen, wobei bei grundsätzlichen Änderungen der Satzung der zuständige Bezirksverband der Sportunion Oberösterreich zu informieren ist.

(7) Eine außerordentliche Generalversammlung muss innerhalb von vier Wochen einberufen werden, wenn ein Zehntel aller Vereinsmitglieder dies verlangt, von der Vereinsleitung beschlossen wird, oder von den Rechnungsprüfern verlangt wird.

10 Vereinsleitung

(1) Die Vereinsleitung ist das geschäftsführende Organ des Vereines.

(2) Die Vereinsleitung besteht aus:
a) Dem Obmann und seinen allfälligen Stellvertretern.
b) Dem Schriftführer und seinen allfälligen Stellvertretern.
c) Dem Kassier und seinen allfälligen Stellvertretern.
d) Dem Sportwart und seinen allfälligen Stellvertretern (Sektionsleitern).
e) Den Beiräten.
f) Sonstigen von der Generalversammlung gewählten Vereinsfunktionären.

(3) Die Vereinsleitung hält mindestens drei Sitzungen pro Kalenderjahr ab. Die Einberufung erfolgt mindestens acht Tage vorher schriftlich mit Angabe von Ort, Zeit und Tages­ordnung.

(4) Die Funktion eines Mitgliedes der Vereinsleitung oder der Rechnungsprüfer erlischt durch Tod, Ablauf der Funktionsperiode, Enthebung durch die Generalversammlung oder durch Rücktritt, der der Vereinsleitung rechtzeitig und schriftlich mitzuteilen ist. Entsteht durch den Rücktritt ein Schaden, kann das Mitglied vom Verein gegebenenfalls auf Ersatz in Anspruch genommen werden.

(5) Im Falle einer unbesetzten Vereinsfunktion kann die Vereinsleitung ein anderes wählbares Vereinsmitglied bis zur nächsten Generalversammlung kooptieren. Der Obmann kann durch Kooptation nicht ersetzt werden.

(6) Im Falle des Ausscheidens von mehr als der Hälfte der von der Generalversammlung gewählten ordentlichen Mitgliedern der Vereinsleitung ist eine Neuwahl der Vereinsleitung durchzuführen und dazu eine Generalversammlung innerhalb von zwei Monaten einzuberufen.

11 Aufgaben der Vereinsleitung

(1) Der Vereinsleitung sind alle Aufgaben übertragen, welche nicht einem anderen Vereins­organ zugewiesen sind. Insbesondere sind dies folgende Aufgaben:
a) Erstellung der Jahresvoranschläge, Abfassung der Rechenschaftsberichte und der Rechnungsabschlüsse.
b) Vorbereitung der Generalversammlung.
c) Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung.
d) Verwaltung des Vereinsvermögens.
e) Festsetzung von Abgaben und Gebühren.
f) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
g) Festlegung des Sportprogrammes, Bestellung und Enthebung von Sektionsleitern und die Teilnahme an Meisterschaften sowie die Bestellung der Trainer, Lehrwarte und Übungsleiter.
h) Die Einrichtung und Auflösung von Ausschüssen zur Unterstützung der Aufnahme und Entlassung von Mitarbeitern.

Die Vereinsleitung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder an- wesend ist.

Die Beschlüsse der Vereinsleitung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet der Obmann. Bei Ausschluss von Mitgliedern ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Die Vereinsleitung kann unter ihrer Aufsicht den Ausschüssen bestimmte Angelegen­heiten zur Entscheidung und Beschlussfassung übertragen.

12 Aufgaben der Mitglieder der Vereinsleitung

Der Obmann und seine Stellvertreter sorgen für eine einheitliche nach den Vereins­satzungen und nach den Beschlüssen der Generalversammlung ausgerichtete Führung. Der Obmann, bei seiner Verhinderung einer seiner Stellvertreter, führt in allen Vereins­gremien den Vorsitz. Der Obmann kann für besondere Aufgaben andere Vereins­mitglieder mit dem Vorsitz beauftragen.

Der Schriftführer besorgt gemeinsam mit den Stellvertretern den Schriftverkehr und alle schriftlichen Arbeiten. Er führt die Protokolle aller Vereinssitzungen, die Vereinschronik, die Mitgliederliste und die Vereinsstatistik, er versendet die Einladungen zu Sitzungen, Versammlungen, Veranstaltungen, sowie die Meldungen und Mitteilungen an den Dachverband, die Fachverbände und an die Behörden.

Aufgabe des Kassiers ist gemeinsam mit den Stellvertretern die Führung der Finanzen des Vereines, die Vorbereitung und Erstellung der Voranschläge und Abrechnungen, wo­bei die Ausgaben nach den Beschlüssen der Vereinsleitung getätigt werden. Er sorgt für die ordnungsgemäße Aufbewahrung aller Belege, Rechnungen und sonstiger Finanz­unterlagen.

Der jährliche Rechnungsabschluss ist binnen fünf Monate nach Ende des Rechnungs-jahres den Rechnungsprüfern verbindend vorzulegen.

Dem Sportwart obliegt die Organisation und Koordination der gesamten Facharbeit im Er bildet mit den Sektionsleitern den Vereinssportausschuss und erstellt die Fach­berichte. Er erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Sektionsleitern Vorschläge für die Be­stellung von Trainern und die Teilnahme an Meisterschaften zur Genehmigung durch die Vereinsleitung.

13) Die Vertretung des Vereines

Der Verein wird nach außen vom Obmann, bei dessen Verhinderung durch einen seiner Stellvertreter vertreten.

Alle Ausfertigungen, Bekanntmachungen und Geschäftsstücke des Vereines sind vom Obmann und vom Schriftführer oder deren Stellvertreter zu zeichnen. In Finanz­angelegenheiten und bei Rechtsgeschäften, die eine Verbindlichkeit des Vereines begründen, zeichnet der Kassier mit dem Obmann oder deren Stellvertreter.

14) Ausschüsse

(1) Zur Unterstützung der Führungsaufgaben der Vereinsleitung und zur Beratung und Vorbehandlung wichtiger oder schwieriger Angelegenheiten können Ausschüsse durch die Vereinsleitung eingesetzt werden. Die Vorsitzenden und Mitglieder werden von der Vereinsleitung bestellt. Die Aufgaben der Ausschüsse sind im einzelnen von der Vereinsleitung festzulegen. Die Beschlüsse bedürfen zur Durchführung der Genehmigung der Vereinsleitung.

15) Rechnungsprüfer

Die Rechnungsprüfer sind verpflichtet, binnen vier Monate nach Übergabe des Rechnungsabschlusses durch die Vereinsleitung diesen zu prüfen.

Die Rechnungsprüfer haben die Finanzgebarung des Vereines in materieller und formeller Hinsicht und den Rechnungsabschluß jährlich zu prüfen und der Vereinsleitung darüber zu berichten. Außerdem haben sie über die jeweilige gesamte Funktionsperiode der Generalversammlung einen Bericht zu geben.

Die Rechnungsprüfer sind befugt, auch während des laufenden Jahres in die Bücher und Unterlagen Einsicht zu nehmen, haben das Recht auf umfassende Information durch die Vereinsleitung und erhalten deren Protokolle. Dabei darf jedoch die Arbeit der Vereinsleitung nicht behindert werden. Bei Bedarf können die Rechnungsprüfer an den Vereinsleitungssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen.

Während der Ausübung ihrer Funktion als Rechnungsprüfer dürfen die Rechnungs-prüfer keine andere Funktion im Verein ausüben.

16) Schiedsgericht

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet dieses. Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen stimmberechtigten Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von zwei Wochen der Vereinsleitung zwei Vereinsmitgliedern als Schiedsrichter namhaft macht.

Die so namhaft gemachten Schiedsrichter wählen mit Stimmenmehrheit ein fünftes Vereinsmitglied innerhalb von 7 Tagen zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit unter den Vorgeschlagenen entscheidet das Los.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

17) Geschäftsordnung

(1) Für den Verein findet die Geschäftsordnung der Sportunion Oberösterreich sinngemäß Anwendung oder es ist eine eigene Geschäftsordnung vom Vereinsvorstand zu beschließen.

18) Auflösung des Vereines

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines, der Austritt oder Übertritt zu einem anderen Verein oder Verband kann nur von einer allein zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung beschlossen werden.

(2) Zur Gültigkeit des Auflösungs-, Austritts- oder Übertrittsbeschlusses ist erforderlich:
a) Die ordnungsgemäße Einberufung und Bekanntgabe der außerordentlichen General- versammlung mit Angabe eines eigenen Tagesordnungspunktes.
b) Die rechtzeitige Verständigung der Sportunion Oberösterreich.
c) Die Anwesenheit von mindestens zwei Drittel der ordentlichen stimmberechtigten Vereinsmitglieder, welche ihren materiellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nachgekommen sind.
d) Die Zustimmung von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

(3) Im Falle der freiwilligen Auflösung, des Austrittes oder des Übertrittes zu einem anderen Verband oder Verein, fließt das gesamte Vermögen der Sportunion Oberösterreich zu. Die Sportunion Oberösterreich oder ihre Rechtsnachfolger sind verpflichtet, das ihnen zufallende Vermögen wieder für gemeinnützige, sportliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden, dies gilt sinngemäß auch bei behördlicher Auflösung des Vereines und im Falle des Wegfalles des begünstigten Zweckes.

(4) Die Mitglieder des Vereines dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines erhalten.

19) Funktionsbezeichnungen

(1) Alle in den Satzungen angeführten Funktionsbezeichnungen sind geschlechtsneutral zu bewerten.