neubike Radmarathon Gallspach

Nach 3-wöchiger, sturz- & verletzungsbedingter Pause gings am 31.5.2019 nach Gallspach zur 1. Etappe der Upper Austrian Cycling Tour. Gemeinsam mit Vereinskollege Markus Kern sollten 8 Runden á 12,6 km absolviert werden. Nachdem die auf dem gleichen Kurs stattfindenden European Paracycling Games etwas länger dauerten, wurde der Start um 30 Minuten nach hinten verschoben und die Strecke um 1 Runde verkürzt.

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Um 15:30 gings dann endlich los und gleich nach dem Start in das Hauptkriterium des Rundkurses – die Traunsteinstrasse mit einer Durchschnittssteigung von mehr als 10%. Wie üblich bei derartigen Veranstaltungen wurde gleich mal richtig reingebolzt und nicht nur ich war am Ende des Anstiegs auf Anschlag.  Oben angekommen war die Spitze schon enteilt und leider keine größere Gruppe zum Mitschwimmen mehr vorhanden. In der Folge gings zumeist zusammen mit 2-3 Teilnehmern über den Rest der Strecke. Die Bergabpassagen fuhr ich mit angezogener Handbremse da ich keine Lust auf einen erneuten Crash hatte – ein Teilstück der Strecke war für meine Begriffe vom Veranstalter auch nicht gerade ideal gewählt: Schotter und Schlaglöcher ließen Erinnerungen an meinen Sturz in Mörbisch aufkommen. Ich denke man hätte im Vorfeld zumindest den Schotter entfernen und auf die Schlaglöcher hinweisen können.

Das stark besetzte Teilnehmerfeld, die anspruchsvolle Streckenführung und die lange Trainingspause sorgten dafür, dass ich zu Beginn der 6. Runde von der Spitzengruppe überrundet wurde und somit gemäß Reglement leider (oder besser gottseidank, da ich den Anstieg kurz nach Start/Ziel ohnehin nicht mehr unbedingt noch ein weiteres Mal fahren wollte) die letzte Runde nicht mehr absolvieren konnte. Die nicht mehr gefahrene Runde wurde mit der Durchschnittszeit der vorangegangenen Runden gewertet. Meine Endzeit von 3:06:28 bedeutete Platz 42 von 52 und 32:42 Rückstand auf den Sieger – nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber zumindest eine gute Trainingseinheit mit Intervallcharakter.

Vereinskollege Markus Kern konnte hingegen mit einer tollen Leistung Platz 15 Gesamt bzw. Platz 4 in seiner AK 40+ einfahren – hätte er nicht kurz vorm Ziel noch den Spiegel eines parkenden Buses abgeräumt, wäre möglicherweise eine noch bessere Platzierung drin gewesen – Respekt!

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