Mondsee Radmarathon

Neues Spiel – neues Glück….14 Tage nach St. Pölten ging es für mich zum Mondsee Radmarathon. Wie im Vorjahr nahm ich die kurze, äußerst beliebte und völlig ausgebuchte Strecke C mit ca. 76km/400 hm in Angriff. Ziel für heuer war, den ersten und einzigen nennenswerten Anstieg nach ca. 10 km, in einer der vorderen Gruppen zu bewältigen und im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes unter 2 Stunden ins Ziel zu kommen. Dieses Mal war auch ein weiteres Mitglied des RC Wiesinger mit am Start – Anna Pusch startete bereits um 6:30 Uhr auf Strecke A mit 200km/3000hm!

Bei äußerst unwirtlichen Bedingungen mit Nässe und weniger als 10 Grad fiel um 7:45 der Startschuss. Nachdem ich mich schon zeitig ganz weit vorne in meinem Startblock eingereiht hatte, konnte ich gleich in der Spitzengruppe mit entsprechend hohem Tempo losfahren. Kurz nach dem Start wurde gleich attackiert und eine kleine Gruppe konnte sich vom Feld lösen. Im Feld wurden in der Folge keine Anstalten gemacht, die Ausreisser zu stellen – wohl weil sich der Großteil der Fahrer entsprechend Körner für den schon erwähnten Anstieg aufheben wollte. Bei Ebendiesem  wurde wie zu erwarten das Tempo angezogen um im Feld auszusortieren. Im Vorjahr konnte ich hier noch nicht mithalten – dieses Jahr, sehr zu meiner Freude, jedoch schon.

Nach dem Anstieg verblieb eine Gruppe mit ca. 25 Fahrern, die leider zum Großteil kein Interesse an Tempoarbeit hatten. Dies war sicherlich ein wenig den unangenehmen Wetterbedingungen geschuldet, die sich erst gegen Ende des Marathons verbessern sollten. Die restliche Strecke wurde zwar immer wieder mal bei den noch verbleibenden kleinen „Schupfern“ attackiert, aber danach sofort wieder rausgenommen und zum Teil richtiggehend gebummelt. Somit lief alles auf einen Zielsprint hinaus bei dem ich leider nicht nur schlecht positioniert war, sondern auch ein wenig zu vorsichtig. Ich hätte durchaus noch ein paar Körner übrig gehabt, wollte aber keinen Sturz bei einem riskanten Überholmanöver riskieren.

Letztendendes konnte ich mein „Unter-2h-Ziel“ mit 1:57:08.9 und Platz 30 im Gesamtklassement erreichen und mich gegenüber 2017 nochmal deutlich verbessern. Der Mondsee Radmarathon wird auch im nächsten Jahr sicher einen Fixpunkt in meinem Veranstaltungskalender darstellen. Top Organisation gepaart mit einer abwechslungsreichen und landschaftlich wunderbaren Streckenführung lassen den Marathon (trotz scheinbar traditionell schlechtem Wetter) in meinem persönlichen Ranking ganz weit vorne stehen.

Strava – Mondsee Radmarathon

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